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1821 eröffnete der aus Kröpelin stammende Apotheker Johann Georg Moritz HENNINGS am Kirchenplatz 11 in Lübtheen eine Apotheke. Dazu erteilte Großherzog Friedrich Franz I. am 22.5.1821 dem Apotheker das entsprechende Privileg.
1826 Der Gerichtsdiener Jenz findet einen weißen Stein, der als „versteinerter Schnee“ beschrieben wurde. Im Labor der Lübtheener Apotheke analysierte Apotheker HENNINGS diese Substanz dann als Gips. Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung der folgenden Jahre.
1859 übernahm der Sohn des verstorbenen Apothekers HENNINGS, Johann Heinrich Gottlieb HENNINGS, die Apotheke, die damit weitere 10 Jahre im Besitz dieser Familie blieb.
1869 erwarb der Apotheker Carl August GREVE aus Hagenow die Apotheke und führte sie bis zu seinem Tod im Jahr 1879. Danach verwalteten die Erben die Apotheke, weil die Kinder noch minderjährig waren.
1898 kann der älteste Sohn Karl GREVE das Erbe des Vaters antreten. Dieser wechselte nach zwölf Jahren nach Celle und übernahm dort die Ratsapotheke, die bis zur Schließung vor wenigen Jahren von seinen Nachfahren geführt.
1911 kaufte Apotheker Carl Emil Paul EGGERS aus Hamburg die Apotheke. Er hatte kurz zuvor geheiratet und suchte sich hier in der mecklenburgischen Kleinstadt eine neue Existenz. Er führte die Apotheke viele Jahre und genoss hohes Ansehen in der Stadt. Er engagierte sich ehrenamtlich im Mecklenburgischen Apothekerverein.
Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und der Übergang in die sowjetische Besatzungszone waren durch schwierige Versorgungsverhältnisse und manche Engpässe gekennzeichnet. Trotzdem gelang es dem Sohn Apotheker Paul EGGERS, die Lübtheener Apotheke auch weiterhin privatwirtschaftlich zu führen, während die meisten anderen Apotheken in Mecklenburg bereits verstaatlicht waren. Bis zu seinem Tod am 11. Dezember 1959 leitete er die Apotheke.
Wenige Monate nach dem Tod wurde nun auch die Lübtheener Apotheke verstaatlicht, sein Sohn Walter Karl Theodor EGGERS wurde als staatlicher Leiter eingesetzt. Er leitete die Apotheke bis 1978, in dem Jahr, in dem er verstarb.
Bis zur Verstaatlichung 1959 ging das Apothekensortiment weit über die reine Versorgung mit Medikamenten hinaus. So gab es Gewürze, Einmachpulver, Viehwaschseife und die legendären „Brömsenberger Pferdetropfen“ oder auch „Rattenkuchen“. Lange Zeit gab es in der Apotheke auch ein florierendes Fotolabor. Zu DDR-Zeiten beschränkte sich das Sortiment auf Arzneimittel und manche Mangelsituation musste überbrückt werden. Die Belieferung erfolgte einmal pro Woche, während heute mehrmals täglich Waren eintreffen.
1979, nach kurzer Vertretungsphase konnte Sohn Helmut Walter EGGERS nach Erlangung der Approbation die Apotheke übernehmen, zunächst angestellt als staatlicher Leiter.
Am 1. Oktober 1990 wurde die Lübtheener Linden-Apotheke als erste Apotheke im damaligen Bezirk Schwerin reprivatisiert.
2009 endete die 188-jährige Tradition im Haus am Kirchenplatz 11 aufgrund der räumlichen Enge und den immer weiter steigenden Herausforderungen an die medizinische Versorgung. Die Linden-Apotheke öffnete ihre Türen am jetzigen Standort E.-Thälmann-Platz 4.
2017 kommt Wiebke GREVE (geb. Eggers) in das Apothekenteam Ihres Vaters und übernimmt am 01. April 2019 in vierter Generation die Linden-Apotheke.
Am 22.05.2021 feiert die Apotheke ihr 200-jähriges Jubiläum. Seit 110 Jahren wird die Verantwortung in der Familie weitergegeben.
Unser Team aus erfahrenen Apothekerinnen und PTAs hat immer ein offenes Ohr für alle Fragen rund um Ihre Gesundheit


Gern begrüßen wir Sie persönlich in unserer Apotheke. Können Sie nicht zu uns kommen oder möchten Sie einen Weg sparen, bringen wir Ihre Medikamente mit unserem Lieferdienst bis an Ihre Haustür!
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